Sonntag, 30. Januar 2011
Die Caipirinha
Ich möchte heute gerne einen Beitrag über das brasilianische Getränk Caipirinha schreiben. Mir liegt dieses Thema am Herzen, weil ich zum einen selbst leidenschaftlich gerne Caipirinha trinke und zum anderen, weil es in Deutschland nur äußerst selten eine gute und richtig zubereitete Caipirinha gibt.
Die Caipirinha ist wohl das am weitesten verbreitete brasilianische Getränk und übersetz bedeutet es soviel wie "kleines Landei". Caipira bedeutet im portugiesischen "Landei" oder "Hinterwäldler". Durch den Diminutiv "inha" heisst es in etwas "kleines Landei" oder "Hinerwäldlerchen". Der Unsprung des Getränks liegt sehr wahrscheinlich im Hinterland des Bundesstaates Paraná, in dem es als Medikament gegen Grippe galt. Heutzutage kennt fast jeder den erfrischenden Drink aus Brasilien, der es längst zu weltweitem Ruhm gebracht hat.
Heutzutage und vor allem in Brasilien wird die Caipirinha in den verschiedensten Variationen Angeboten. Der Cachaça kann unter anderem durch Vodka oder Sake ersetzt werden. Auch bei der Wahl der Früchte ist eigentlich keine Grenze gesetzt. Das reicht von Mango und Ananas bis zu Kiwi, Erdebeere oder Maracuja. Da es bei uns oftmals nur die Standardversion mit Limette gibt, möchte ich kurz beschreiben, wie sie original zubereitet wird.
Die original Caipirinha besteht aus vier Zutaten. Diese sind:
Oftmals bekommt man hier seine Caipirinha mit braunem Rohrzucker und gecrushtem Eis serviert, was den Geschmack unheimlich verfälscht. Der grobkörnige Rohrzucker löst sich nur sehr schwer auf und kann sich nicht mit dem Cachaça vermischen. Und das gecrushte Eis verformt sich nach ein paar Minuten zum einen riesigen Eisklumpen. Also wenn kein raffinierter, feinkörniger Zucker vorhanden ist, dann lieber normalen, weißen Zucker nehmen. Ansonsten gibt es auch hier in den Supermärkten "Feinen Zucker" zu kaufen.
Saúde!
Die Caipirinha ist wohl das am weitesten verbreitete brasilianische Getränk und übersetz bedeutet es soviel wie "kleines Landei". Caipira bedeutet im portugiesischen "Landei" oder "Hinterwäldler". Durch den Diminutiv "inha" heisst es in etwas "kleines Landei" oder "Hinerwäldlerchen". Der Unsprung des Getränks liegt sehr wahrscheinlich im Hinterland des Bundesstaates Paraná, in dem es als Medikament gegen Grippe galt. Heutzutage kennt fast jeder den erfrischenden Drink aus Brasilien, der es längst zu weltweitem Ruhm gebracht hat.
Heutzutage und vor allem in Brasilien wird die Caipirinha in den verschiedensten Variationen Angeboten. Der Cachaça kann unter anderem durch Vodka oder Sake ersetzt werden. Auch bei der Wahl der Früchte ist eigentlich keine Grenze gesetzt. Das reicht von Mango und Ananas bis zu Kiwi, Erdebeere oder Maracuja. Da es bei uns oftmals nur die Standardversion mit Limette gibt, möchte ich kurz beschreiben, wie sie original zubereitet wird.
Die original Caipirinha besteht aus vier Zutaten. Diese sind:
- Cachaça
- Limette
- weißer, raffinierter Zucker (kein brauner Rohrzucker!)
- Eis in Würfeln oder sehr grob gehackt (kein Crushed Ice!)
Oftmals bekommt man hier seine Caipirinha mit braunem Rohrzucker und gecrushtem Eis serviert, was den Geschmack unheimlich verfälscht. Der grobkörnige Rohrzucker löst sich nur sehr schwer auf und kann sich nicht mit dem Cachaça vermischen. Und das gecrushte Eis verformt sich nach ein paar Minuten zum einen riesigen Eisklumpen. Also wenn kein raffinierter, feinkörniger Zucker vorhanden ist, dann lieber normalen, weißen Zucker nehmen. Ansonsten gibt es auch hier in den Supermärkten "Feinen Zucker" zu kaufen.
Saúde!
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